Rund 400 Besucher:innen bei der FEMCOM 2026 in Oberhausen


Foto: © Christian Hövelmann
Rund 600 Besucher:innen haben sich für die dritte FEMCOM registriert, die am 28. September im Zentrum Altenberg in Oberhausen stattfand. Frauen, Unternehmen und regionale Organisationen kamen zusammen, um über berufliche Perspektiven, finanzielle Sicherheit, Fachkräftesicherung und die Entwicklung weiblicher Potenziale zu sprechen.
Nach den Veranstaltungen in Mülheim an der Ruhr und Essen fand die FEMCOM in diesem Jahr erstmals in Oberhausen statt. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur berufliche Chancen, sondern vor allem persönliche Erfahrungen, konkrete Fragen und der direkte Austausch.
Persönliche Geschichten geben neue Impulse
Auf der Bühne kamen unterschiedliche berufliche und persönliche Perspektiven zusammen.
Asita Rademacher, Coach für Leadership und Karriereentwicklung, sprach über berufliche Veränderungen, Selbstzweifel und den Mut, neue Wege zu gehen. In ihrem Impuls „Der perfekte Moment kommt nicht. Warum es sich lohnt, jetzt den ersten Schritt zu machen.“ gab sie auch Einblicke in ihren eigenen beruflichen Weg.
Um finanzielle Sicherheit ging es bei Dr. Tina Wollweber, Juristin und Gründerin von Sister in Law. Sie zeigte auf, welche langfristigen Auswirkungen Entscheidungen rund um Teilzeit, Familie, Beruf und Altersvorsorge haben können – und warum Wissen eine wichtige Grundlage für finanzielle Eigenständigkeit ist.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die gemeinsame Studie von Competentia MEO und der TU Dortmund. Sie beschäftigt sich mit der Frage, was kleine und mittlere Unternehmen tun können, um weibliche Fachkräfte zu gewinnen, weiterzuentwickeln und langfristig zu halten. Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden durch Erfahrungen aus Unternehmen der MEO-Region ergänzt.
Von der Bühne direkt in den Austausch
Neben dem Bühnenprogramm bot die FEMCOM verschiedene Möglichkeiten für persönliche Begegnungen. Beim Job Speed Dating trafen Unternehmen auf potenzielle Bewerberinnen. Auf dem Info-Campus informierten regionale Organisationen und Institutionen über ihre Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten.
Wie wichtig der persönliche Austausch für die Veranstaltung war, zeigte sich bereits vor Ort. Besucherinnen berichteten, dass die Beiträge und persönlichen Geschichten ihnen neue Impulse für ihren eigenen beruflichen Weg gegeben hätten.
„Besonders gefreut hat uns, dass Besucherinnen nicht nur von interessanten Vorträgen gesprochen haben, sondern ganz konkret gesagt haben: Das hat mir einen Impuls für meinen eigenen Weg gegeben.“, sagt Tetiana Hromyko von Competentia MEO.
Weitere Rückmeldungen von Besucherinnen und Besuchern werden derzeit gesammelt und ausgewertet.
Weibliche Potenziale als Teil der Fachkräftesicherung
Die FEMCOM greift damit eine Frage auf, die für Unternehmen in der Region zunehmend relevant ist: Wie können weibliche Fachkräfte besser erreicht und langfristig im Unternehmen gehalten werden? Dabei spielen neben beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten auch Rahmenbedingungen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, finanzielle Sicherheit und eine moderne Arbeitskultur eine Rolle.
Die FEMCOM bringt diese unterschiedlichen Perspektiven zusammen – Frauen mit ihren Erfahrungen und beruflichen Zielen, Unternehmen mit ihren Herausforderungen und regionale Akteurinnen und Akteure mit ihren Angeboten.
FEMCOM 2026 wurde gemeinsam mit den Kooperationspartnern der MEO-Region organisiert.
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